Gasthaus zum Übermorgen

Patrick Zbinden kuratiert zukunftsrelevante Ernährungsthemen

Weil Essen ein soziokulturelles Totalphänomen ist, hat der Think Tank W.I.R.E. gemeinsam mit einem Caterer und Patrick Zbinden entschieden, das Essen von morgen jenseits aller gängigen Theorien neu zu erfinden. Dafür wurde das «Gasthaus zum Übermorgen» als ein Pop-Up-Zukunftsrestaurant ins Leben gerufen. Von März bis Dezember 2014 wurden in Zürich im Museum Bärengasse während ausgewählten Abendveranstaltungen sowie jeden Freitag über Mittag einzigartige Menus serviert.

Perspektiven avantgardistischer Esskultur

Die Gäste im «Gasthaus zum Übermorgen» bekamen Gerichte aufgetischt, welche an einen thematischen Hintergrund gekoppelt waren: Speisen aus dem 3D-Drucker oder Cremes, die von multifunktionalen Küchengeräten zubereitet wurden, foodporntaugliche Gerichte, aber auch alternative Proteinquellen oder Space Food für das Zeitalter der Besiedlung des Weltalls.
Neben der Art der Herstellung von Nahrungsmitteln ging es im «Gasthaus zum Übermorgen» auch um die Frage, wo wir essen, welchen Mehrwert und Nutzen unser Essen haben kann, wie wir Speisen nachhaltig zubereiten können und in welcher Form Gerichte serviert werden. Mit diesem mehrdimensionalen Ansatz wurden aufwendig inszenierte Menuvarianten entworfen, welche die globalen Entwicklungen in Gesellschaft, Wirtschaft und den Life Sciences widerspiegelten.

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